Erfahrungsbericht · Werkstatt & Garten
Meine Kettensäge war stumpf – nach 3 Minuten schnitt sie wieder wie neu
Zwei Jahre lang habe ich mich mit einer Säge gequält, die eher gefressen als geschnitten hat. Dann lag ein 15 Zentimeter kleines Teil in meiner Werkstatt – und ich habe meine Meinung zum Thema Kettenschärfen komplett geändert.

Ich sage es gleich vorweg: Ich bin kein Forstwirt. Ich habe ein Grundstück mit zu vielen Fichten, einen Kaminofen, der jeden Winter gefüttert werden will, und eine Kettensäge aus dem Baumarkt, die ich vor drei Jahren gekauft habe. Genau diese Kombination führt zuverlässig zu einem Problem, das jeder kennt, der mehr als zwei Klafter Holz im Jahr macht: Die Kette wird stumpf. Schneller, als man denkt.
Bei mir waren es exakt zweieinhalb Bäume. Danach musste ich drücken statt führen, die Säge hat sich verkantet, das Sägemehl kam als feiner Staub statt als grobe Späne heraus – das untrügliche Zeichen für eine abgestumpfte Kette. Und dann beginnt die übliche Entscheidungsschlacht: neue Kette kaufen (18 bis 35 Euro, jedes Mal), zum Fachhändler fahren (12 Euro plus zwei Tage Wartezeit) oder sich mit Rundfeile und Feilenhalter an den Schraubstock stellen und hoffen, dass man alle Zähne im gleichen Winkel erwischt.
Warum Feilen bei mir nie funktioniert hat
Ich habe es versucht. Mehrfach. Das Problem beim Handfeilen ist nicht die Kraft, sondern die Wiederholgenauigkeit: Jeder Zahn braucht denselben Winkel, dieselbe Anzahl Züge, dieselbe Tiefe. Wer das nicht hinbekommt, hat am Ende eine Kette, die schief zieht – die Säge wandert im Schnitt seitlich aus. Genau das ist mir passiert, und danach war die Kette endgültig Schrott.
Ein Bekannter aus einem Forstbetrieb hat mir dann von einem Aufsteckschärfer erzählt, der direkt an der Schiene arbeitet. Ich war ehrlich gesagt skeptisch – für mich klang das nach einem dieser Werkzeuge, die auf Video gut aussehen und im Holz versagen.
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Was der UltraSaw™ eigentlich ist
Der UltraSaw™ Universal-Kettenschärfer ist ein kompakter Aufsatz, der über die Spitze der Führungsschiene geschoben wird. Zwei Führungsstifte greifen in die vorhandenen Löcher am Schienenkopf – ein Loch oder zwei Löcher, beides funktioniert. Innen sitzen zwei Schleifsteine im vorgegebenen Winkel. Sie schärfen die Zähne beider Laufrichtungen gleichzeitig, während die Kette an ihnen vorbeiläuft.


Der entscheidende Punkt ist die Führung. Nicht meine Hand bestimmt den Winkel, sondern die Mechanik. Damit ist der häufigste Fehler beim Schärfen schlicht ausgeschlossen.
Der Selbstversuch: drei Minuten, ein Baumstamm
Testobjekt war meine stumpfe Kette und ein 30 Zentimeter dicker Fichtenstamm, der seit dem Herbst neben dem Schuppen lag. Vorher brauchte ich für einen Durchschnitt rund 21 Sekunden mit deutlichem Nachdrücken.
- Schritt 1: Motor aus, Akku raus bzw. Zündkerzenstecker ab. Schärfer auf die Schienenspitze schieben, bis die Stifte einrasten.
- Schritt 2: Die Spitze des Schärfers für drei bis fünf Sekunden gegen eine feste Oberfläche drücken – bei mir ein Hackklotz. Danach Kette ein Stück weiterdrehen und wiederholen, bis alle Zähne durch sind.
- Schritt 3: Schärfer abnehmen, Späne abklopfen, Kettenspannung prüfen, weiterarbeiten.
Gesamtzeit inklusive Suchen des Hackklotzes: zwei Minuten und 50 Sekunden. Der erste Schnitt danach war der Moment, in dem ich meine Skepsis eingepackt habe. Die Säge zog sich selbst ins Holz, die Späne kamen wieder grob und gelockt heraus, der Durchschnitt dauerte knapp neun Sekunden. Keine Laborwerte, kein Prüfstand – nur mein Stamm, meine Uhr, mein Rücken.
≈ 3 Minuten
Für eine komplette Kette, ohne Demontage
1- & 2-Loch
Passend für gängige Schienenköpfe
Geführter Winkel
Alle Zähne gleichmäßig statt frei Hand
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Was mir gefallen hat – und was nicht
Ehrlich bleiben gehört dazu. Der UltraSaw™ ist kein Wundergerät, das eine völlig ausgeschlagene, überhitzte oder in den Boden gefahrene Kette rettet. Wenn Zähne ausgebrochen sind oder die Kette Sand gefressen hat, hilft nur der Austausch. Auch die Schleifsteine selbst sind Verschleißteile – bei intensiver Nutzung sollte man ein Ersatzset im Regal liegen haben.

Dafür spricht
- Kette bleibt auf der Maschine – kein Werkzeugkoffer nötig
- Gleichmäßiger Winkel ohne Übung
- Funktioniert im Wald genauso wie in der Garage
- Deutlich günstiger als jede Ersatzkette
Dagegen spricht
- Rettet keine beschädigten oder ausgebrochenen Zähne
- Schleifsteine nutzen sich ab und müssen ersetzt werden
- Ersetzt kein professionelles Nachsetzen der Tiefenbegrenzer
- Ergebnis hängt vom Zustand der Kette ab
Was andere Nutzer berichten
Ich bin nicht der Einzige, der das Ding ausprobiert hat. Der Anbieter listet inzwischen über 160 Kundenbewertungen. Vier davon habe ich herausgegriffen – es sind Einzelmeinungen, keine Messwerte.

Da ich drei Kettensägen besitze, ist die Wartung bei mir immer ein Zeitfresser. Den UltraSaw hatte ich im Baumarkt noch nie gesehen – für alle drei Sägen hat er bisher getaugt, die Qualität stimmt.

Mit dem Endergebnis war ich zufrieden und ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz: Die Säge schneidet wieder einwandfrei. Für absolute Laien wie mich bedenkenlos zu empfehlen.

Meine kleine Säge kommt nur gelegentlich zum Einsatz. Die stumpfen Zähne sind wieder deutlich schärfer, die Anwendung war simpel. Preis-Leistung passt – die Alternative wäre eine neue Kette gewesen.

Ich habe ein eigenes Waldstück und bin oft mit Holzarbeiten beschäftigt. Ich habe schon einige Schärfer ausprobiert – dieser hier hat mir bis dato am meisten geholfen.
Preis, Lieferumfang und wo es das Gerät gibt
Im Lieferumfang sind der Schärfaufsatz sowie die eingesetzten Schleifsteine enthalten. Der Anbieter gartenort.de führt den UltraSaw™ derzeit zu einem reduzierten Aktionspreis von 29,99 € statt 59,99 €; Mehrfach-Sets sind zusätzlich rabattiert. Versand innerhalb Deutschlands ist bei der Aktion kostenfrei, dazu gibt es eine Zufriedenheitsgarantie. Preis und Verfügbarkeit können sich ändern – maßgeblich ist die Angabe im Shop.

Aktionspreis beim Anbieter
UltraSaw™ – Universal-Kettenschärfer für jede Kettensäge
29,99 €59,99 €−50 %
- Kostenloser Versand innerhalb Deutschlands
- Zufriedenheitsgarantie des Anbieters
- Auf Rechnung oder per PayPal, Klarna, Kreditkarte
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Häufige Fragen
Passt der Schärfer auf meine Kettensäge?
Der Aufsatz ist für gängige Führungsschienen mit einem oder zwei Führungslöchern im Schienenkopf ausgelegt und damit für die meisten Benzin- und Akkusägen geeignet. Prüfen Sie im Zweifel vorher Ihren Schienenkopf und die Kettenteilung.
Wie oft kann ich damit schärfen?
Die Schleifsteine sind Verschleißteile. Wie lange sie halten, hängt von Kettentyp, Verschmutzung und Anpressdruck ab. Wer regelmäßig sägt, sollte ein Ersatzset vorrätig haben.
Ist das Schärfen gefährlich?
Nur bei Missachtung der Grundregeln. Motor aus, Akku raus beziehungsweise Zündkerzenstecker ab, Handschuhe und Schutzbrille an. Die vollständigen Sicherheitshinweise finden Sie im Fußbereich dieser Seite und in der Anleitung Ihrer Säge.
Mein Fazit
Ich habe zwei Jahre lang das Falsche gemacht: erst gequält, dann Ketten weggeworfen. Für weniger als den Preis einer einzigen Ersatzkette habe ich jetzt ein Werkzeug in der Werkstattschublade, das die Säge in unter drei Minuten wieder schnittfähig macht. Wer gelegentlich Brennholz macht, seine Hecke sauber hält oder im Wald arbeitet, spart damit vor allem eines: Nerven.


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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine bezahlte Werbeveröffentlichung. Der geschilderte Erfahrungsbericht ist eine subjektive Einzelmeinung und keine wissenschaftliche Untersuchung. Ergebnisse können je nach Kette, Säge und Einsatz abweichen. Bitte beachten Sie die Sicherheits- und Produkthinweise im Fußbereich.